CNC-Werkzeugaufnahmen und Hydrodehnspannfutter für Bearbeitungszentren.
CNC-Werkzeugaufnahmen
KORRETTO liefert Hydrodehnspannfutter und Reduzierhülsen zum Fräsen, Bohren, Reiben und Schlichten. Die Baureihen mit HSK-, BT-/BBT- und SK-Schnittstelle sind für Bearbeitungszentren vorgesehen, bei denen Rundlauf, sichere Werkzeugspannung und wiederholgenaue Werkzeugwechsel wichtig sind. Aufnahme und Hülse müssen zum Werkzeugschaft passen.
Unsicher, welcher Kegel oder welche Hülse zu Spindel und Werkzeugschaft passt? Senden Sie Spindelschnittstelle, Schaftdurchmesser, Bearbeitungsverfahren und Genauigkeitsanforderung. Damit prüfen wir die passende Baureihe.
CNC-Werkzeugaufnahmen nach Baureihe
Wählen Sie nach Spindelschnittstelle, Werkzeugschaftdurchmesser, Bearbeitungsverfahren, Steifigkeit und Rundlaufanforderung. Bei Hydrodehnspannfuttern müssen Schnittstelle, Spannbohrung und gegebenenfalls Reduzierhülse gemeinsam abgestimmt werden.
Bearbeitungszentren mit hohen Drehzahlen sowie präzise Fräs-, Bohr- und Schlichtarbeiten
HSK-Hydrodehnspannfutter bieten Werkzeugspannung mit wiederholgenauer Positionierung. Für hohe Drehzahlen müssen zulässige Drehzahl und Auswuchtung zur gesamten Werkzeugkombination passen. Typische Aufgaben sind die Bearbeitung mit kleinen Werkzeugen und das Schlichten.
Bearbeitungszentren, Fräsen, Bohren und präzise Werkzeugspannung
BT- und BBT-Hydrodehnspannfutter sind für zuverlässige Werkzeugspannung und wiederholgenaue Werkzeugwechsel ausgelegt. Je nach Werkzeugzugang und Bauraum stehen gewöhnliche oder schlanke Ausführungen zur Wahl.
Spindelsysteme nach DIN 69871, Fräsen, Bohren und Präzisionsbearbeitung
SK-Hydrodehnspannfutter passen zu den angegebenen Spindelschnittstellen nach DIN 69871. Sie werden zum Fräsen, Bohren und Schlichten eingesetzt, wenn die Maschine eine entsprechende SK-Aufnahme besitzt.
Anpassung des Schaftdurchmessers bei HSK-, BT-/BBT- und SK-Hydrodehnspannfuttern
Passende Reduzierhülsen ermöglichen das Spannen unterschiedlicher Werkzeugschaftdurchmesser in derselben Grundaufnahme. So lässt sich die Zahl der benötigten Aufnahmen reduzieren. Spannbohrung, Hülse und Werkzeugschaft müssen zusammenpassen.
Bearbeitungszentren mit HSK-, BT-/BBT- oder SK-Schnittstelle
Präzise Fräs-, Bohr-, Reib- und Schlichtarbeiten
Anwendungen mit sicherer Werkzeugspannung und geringem Rundlauffehler
Werkzeugaufbauten mit wiederholgenauen Werkzeugwechseln
Betriebe, die mehrere Schaftdurchmesser mit passenden Reduzierhülsen abdecken möchten
Andere Spannmittel prüfen bei
Werkstückspannaufgaben, für die ein Spannfutter oder eine Vorrichtung benötigt wird
Handgeführte oder einfache Bohrmaschinen, die ein Bohrfutter benötigen
Sehr schwere Schrupparbeiten, bei denen ein anderes Spannsystem geeigneter sein kann
Fälle mit ungeklärter Spindelschnittstelle, Schaftgröße oder Werkzeuglänge
Worauf kommt es bei der Auswahl von CNC-Werkzeugaufnahmen an?
Klären Sie Spindelschnittstelle, Werkzeugschaftdurchmesser, Bearbeitungsverfahren und benötigte Auskraglänge. Diese Größen beeinflussen Steifigkeit, Rundlauf, Zugänglichkeit und Wiederholgenauigkeit.
Spindelschnittstelle
Prüfen Sie, ob die Maschine HSK, BT/BBT, SK oder eine andere Schnittstelle verwendet. Die Aufnahme muss zur Spindel und zum vorgesehenen Einzugs- oder Haltesystem passen; bei entsprechenden Steilkegelaufnahmen ist auch der Anzugsbolzen abzustimmen.
Werkzeugschaftdurchmesser
Prüfen Sie Schaftdurchmesser und Bedarf an einer Reduzierhülse. Die Hülse muss sowohl zur Spannbohrung der Aufnahme als auch zum Werkzeugschaft passen.
Bearbeitungsverfahren
Fräsen, Bohren, Reiben und Schlichten stellen unterschiedliche Anforderungen an Steifigkeit, Auswuchtung und Rundlauf. Wählen Sie die Baureihe passend zum hauptsächlichen Bearbeitungsverfahren.
Auskraglänge und Freiraum
Bei tiefen Taschen oder engen Konturen sind Länge und Außendurchmesser der Aufnahme entscheidend. Eine schlanke oder verlängerte Ausführung kann den Werkzeugzugang verbessern.
Genauigkeit und Wiederholbarkeit
Klären Sie bei Präzisionsarbeiten Rundlauf, Auswuchtung und wiederholgenaues Spannen. Prüfen Sie die Werte der konkreten Kombination aus Aufnahme, Hülse und Werkzeug.
Weitere Werkzeug- und Werkstückspannmittel
Werkzeugaufnahmen halten das Schneidwerkzeug. Für den vollständigen Bearbeitungsaufbau wird zusätzlich eine passende Werkstückspannung benötigt, etwa ein Drehfutter, Spannzangenfutter oder Maschinenschraubstock.
Es spannt Schaftwerkzeuge auf Bearbeitungszentren. Typische Aufgaben sind Fräsen, Bohren, Reiben und Schlichten mit geringem Rundlauffehler und wiederholgenauer Werkzeugpositionierung.
Wie wähle ich zwischen HSK, BT/BBT und SK?
Entscheidend ist die Spindelschnittstelle der Maschine. HSK, BT/BBT und SK sind unterschiedliche Schnittstellen und nicht frei austauschbar. Prüfen Sie die genaue Ausführung, das Einzugssystem, gegebenenfalls den Anzugsbolzen sowie die Bearbeitungsaufgabe. Bei BBT ist auch die vorgesehene Plananlage abzustimmen.
Wann benötige ich eine Reduzierhülse?
Wenn der Werkzeugschaft kleiner ist als die Spannbohrung und die Aufnahme für eine passende Hülse freigegeben ist. Damit lassen sich unterschiedliche Schaftdurchmesser in derselben Grundaufnahme spannen.
Was unterscheidet eine CNC-Werkzeugaufnahme von einem Bohrfutter?
Eine CNC-Werkzeugaufnahme verbindet ein Schneidwerkzeug mit der Maschinenspindel und muss die geforderte Genauigkeit und Steifigkeit bieten. Ein Bohrfutter wird hauptsächlich zum Spannen von Bohrwerkzeugen verwendet. Der Schaftdurchmesser allein reicht zur Auswahl nicht aus.
Kann eine Aufnahme verschiedene Werkzeugdurchmesser spannen?
Ja, sofern die Aufnahme passende Reduzierhülsen unterstützt. Hülse, Spannbohrung und Werkzeugschaft müssen aufeinander abgestimmt sein. Prüfen Sie die gesamte Kombination auf die benötigte Genauigkeit.
Welche Angaben benötigen Sie zur Auswahl?
Spindelschnittstelle, Werkzeugschaftdurchmesser, Bearbeitungsverfahren, benötigte Auskraglänge, Drehzahlbereich und Genauigkeit. Zeichnungen oder Fotos der vorhandenen Aufnahme helfen bei der Zuordnung.