Pneumatisches Zweibackenfutter ohne Durchgang
Die Ausführung ohne Durchgang eignet sich für Formteile, die nicht durch die Spindel zugeführt werden müssen.
Spannen mit sauberer Druckluft – zum CNC-Drehen, für stationäre Vorrichtungen und für häufige Werkstückwechsel.
Pneumatische Spannfutter von KORRETTO spannen und lösen Werkstücke mit sauberer Druckluft. Ein hydraulischer Ölkreislauf ist dafür nicht erforderlich. Sie kommen infrage, wenn eine stabile Druckluftversorgung vorhanden ist, häufige Werkstückwechsel anstehen oder Ölleckagen im Arbeitsbereich vermieden werden sollen. Das Sortiment umfasst Futter mit zwei, drei oder vier Backen, ohne Durchgang, mit Teilbohrung oder mit Durchgang, stationäre Futter, Vorderendfutter und pneumatische Spannzangenfutter.
Diese Futter eignen sich je nach Ausführung zum CNC-Drehen oder für stationäre Spannaufgaben. Entscheidend sind Backenzahl, Durchgang, Spindelanordnung, Werkstückform, verfügbarer Luftdruck und benötigte Spannkraft. Prüfen Sie Spannkraft und zulässige Drehzahl immer anhand der Daten des jeweiligen Modells.
Die Ausführung ohne Durchgang eignet sich für Formteile, die nicht durch die Spindel zugeführt werden müssen.
Vier Backen stützen unrunde Werkstücke. Berücksichtigen Sie beim Planen der Taktzeit auch das Einrichten und Prüfen der Spannung.
Für pneumatisches Spannen mit drei Backen. Prüfen Sie Spannbereich, Spindelaufnahme, Luftdruck und erforderliche Spannkraft.
Das Werkstück kann in die mittige Aufnahmebohrung hineinragen. Eine durchgehende Stangenzuführung ist mit dieser Ausführung nicht möglich.
Für stationäre oder vertikale Spannplätze, an denen ein Durchgang und ein seitlicher Luftanschluss benötigt werden.
Für kompakte vertikale Spannaufbauten, bei denen das Werkstück nicht durch die Futtermitte reichen muss.
Das Futter sitzt am Spindelkopf und besitzt einen Durchgang. Prüfen Sie Zeichnung, Hub, zulässigen Luftdruck und Spindelaufnahme.
Spannzangenfutter kommen infrage, wenn eine Spannzange besser zur Werkstückform passt. Stationäre Spanneinheiten werden auf einer Vorrichtung oder einem Maschinentisch montiert und drehen nicht mit der Spindel.
Für schnelles Spannen mit Druckluft. Prüfen Sie auch Durchlass und Anforderungen der Stangenzuführung.
Die vordere Montage kann die Auskragung am Spindelkopf verringern. Prüfen Sie den verfügbaren Bauraum und den Zugang für Wartungsarbeiten.
Für die Montage an einem festen Spannplatz. Prüfen Sie Befestigungsbohrungen, Leitungsführung und verfügbare Druckluft- oder Hydraulikversorgung.
Prüfen Sie Spannbereich, Spannkopfausführung, Druck, Drehzahl und Maschinenaufnahme anhand der technischen Daten des JAB-SK.
Senden Sie Werkstückzeichnung, Maschinenaufnahme, verfügbaren Luftdruck, gewünschte Taktzeit, Schnittbelastung und Anforderungen an die Automatisierung. Wir prüfen, ob ein pneumatisches oder hydraulisches Futter, ein Spannzangenfutter oder eine andere Spannlösung zur Aufgabe passt.
Anwendung anfragen– Eine stabile Versorgung mit sauberer, trockener Druckluft ist vorhanden.
– Häufiges Spannen und Lösen ist erforderlich.
– Das Risiko hydraulischer Ölleckagen im Arbeitsbereich soll verringert werden.
– Die Schnittbelastung ist moderat und die benötigte Spannkraft lässt sich mit der verfügbaren Druckluft erreichen.
– Bei schwerem unterbrochenem Schnitt oder höherem Spannkraftbedarf: hydraulische Spannfutter prüfen.
– Für manuelles Einrichten bei geringem Automatisierungsbedarf: Handspannfutter prüfen.
– Für dünnwandige oder druckempfindliche Werkstücke: Spannkopffutter, Spannzangenfutter oder Membranspannfutter prüfen.
– Spannbezug an der Bohrung: Spanndorne prüfen.
| Anforderung | Zunächst prüfen |
|---|---|
| Kurze Werkstücke pneumatisch außen spannen | Pneumatisches Dreibackenfutter ohne Durchgang |
| Symmetrische Formteile oder Spannen an zwei Seiten | Pneumatisches Zweibackenfutter ohne Durchgang |
| Quadratische oder vierseitige Werkstücke | Pneumatisches Vierbackenfutter ohne Durchgang |
| Begrenzte Aufnahmebohrung ohne vollständigen Durchgang | Pneumatisches Dreibackenfutter mit Teilbohrung |
| Vertikale Vorrichtung mit benötigtem Durchgang | Stationäres pneumatisches Dreibackenfutter mit Durchgang |
| Vertikale Vorrichtung für kurze Werkstücke | Stationäres pneumatisches Dreibackenfutter ohne Durchgang |
| Spannen am Spindelkopf mit Durchgang | Pneumatisches Vorderendfutter mit Durchgang |
| Stangenmaterial oder Spannen mit Spannzange | Pneumatisches Hochgeschwindigkeits-Spannzangenfutter / vorn montiertes Spannzangenfutter |
| Anforderung | Passende Spannlösung |
|---|---|
| Höherer Spannkraftbedarf oder schwere Zerspanung | Hydraulische Spannfutter |
| Einfaches Einrichten mit Futterschlüssel | Handspannfutter |
| Außenspannen dünnwandiger oder druckempfindlicher Werkstücke | Rubber-Flex-Spannzangen / Spannzangenfutter / Membranspannfutter |
| Spannbezug an der Bohrung | Spanndorne |
| Stirnseitiges Spannen, Rohrgewindebearbeitung oder besondere Werkstückformen | Sonderspannfutter |
| Stationäres Spannen auf dem Maschinentisch | Maschinenschraubstöcke / stationäre Spannzangenfutter |
Die Druckluft muss stabil, sauber und trocken sein und den Vorgaben des jeweiligen Modells entsprechen. Wasser, Ölnebel und Partikel können Ventile, Dichtungen und die Wiederholbarkeit der Spannung beeinträchtigen.
Ein pneumatisches Futter spannt und löst das Werkstück mit Druckluft. Bei Ausführungen mit integriertem Zylinder bewegt der Kolben einen Keilmechanismus im Futterkörper. Dieser betätigt die Backen oder die Spannzange. Bei rotierenden Anwendungen wird die Luft je nach Aufbau über eine Drehdurchführung zugeführt, beispielsweise hinter der Maschinenspindel.
Andere Systeme verbinden ein Kraftspannfutter mit einem umlaufenden pneumatischen Spannzylinder. Der Aufbau ähnelt einem hydraulischen Spannsystem, verwendet zur Betätigung jedoch Druckluft.
Für stationäre Anwendungen auf Fräs- oder Bohrmaschinen und Vorrichtungsplatten ist häufig ein Zylinder im Futter integriert. Der Luftanschluss liegt meist seitlich. Bei mehreren Futtern auf einer Platte kann die Luft je nach Ausführung auch durch den Futterboden zugeführt werden.
Das muss anhand der konkreten Bearbeitung und der zulässigen Modelldaten geprüft werden. Ein Druck von 0,6 MPa allein ist keine Freigabe für schwere oder unterbrochene Schnitte; überschreiten Sie niemals den zulässigen Betriebsdruck. Entscheidend sind Werkstückdurchmesser, Werkstoff, Backenstellung, Drehzahl und die verfügbare Spannkraft. Für große Ölrohre gibt es spezielle pneumatische Rohrgewindefutter. Ein hydraulisches System kann geeigneter sein, wenn eine höhere Kraftreserve oder eine andere Maschinenanbindung benötigt wird.
Ja, wenn Spindelaufnahme, Durchgang, Druckluftversorgung, zulässige Drehzahl und Spannkraft zur Maschine und zur Bearbeitung passen.
Pneumatisches Spannen kommt infrage, wenn Druckluft verfügbar ist, kurze Betätigungszeiten wichtig sind und ein hydraulischer Ölkreislauf vermieden werden soll. Prüfen Sie ein hydraulisches System bei höherem Spannkraftbedarf oder schwerer Zerspanung. Vergleichen Sie die tatsächlichen Modelldaten sowie die Anforderungen an Betätigung und Halten der Spannung.
Ein Futter ohne Durchgang besitzt keine durchgehende Mittelbohrung und eignet sich für kurze Teile. Bei einem Futter mit Teilbohrung kann das Werkstück in die Futtermitte hineinragen, aber nicht durch die Spindel geführt werden. Ein Futter mit Durchgang lässt Stangen, Rohre oder lange Werkstücke durch das Futter in die Spindel reichen.
Das hängt vom Futter und der pneumatischen Schaltung ab. Bei entsprechend ausgeführten selbsthemmenden Modellen erfolgt das Lösen durch Druckluft in Gegenrichtung. Ob und wie lange die Spannkraft bei Druckabfall erhalten bleibt, muss für das jeweilige Modell und die Schaltung einschließlich Rückschlagventil bestätigt werden. Diese Eigenschaft darf nicht für alle pneumatischen Spannzangenfutter und stationären Einheiten vorausgesetzt werden. Eine saubere, trockene und stabile Versorgung bleibt erforderlich.
Backenfutter eignen sich für Werkstücke, die mit einzelnen Backen oder einer bestimmten Backenanordnung gespannt werden müssen. Spannzangenfutter verwenden eine Spannzange und kommen häufig bei Stangenmaterial, kleineren Durchmessern und wiederkehrenden Spannaufgaben zum Einsatz.