KORRETTO · Zentrierspitzen
Feste Zentrierspitze
Feste Zentrierspitzen besitzen keine mitlaufende Lagerung. Sie werden für starre Reitstockabstützung beim Drehen, Schleifen und bei passenden Sonderaufgaben eingesetzt.
Senden Sie Morsekegel, Werkstückmaße, benötigte Abstützung und Bearbeitungsverfahren. Geben Sie an, ob eine gewöhnliche oder H-Ausführung benötigt wird. Damit prüfen wir das passende Modell.

Produktübersicht
Die feste Zentrierspitze von KORRETTO bietet starre Abstützung am Reitstock oder, je nach Aufbau, an der Spindelseite. Sie besitzt keine eigene mitlaufende Lagerung.
So funktioniert eine feste Zentrierspitze
Eine feste Zentrierspitze ist ein massiver Stützkörper ohne eigene Lagerung. Ihr Morsekegelschaft sitzt in der Reitstock- oder Spindelaufnahme; die Spitze positioniert das Werkstück über dessen Zentrierbohrung. Dreht sich das Werkstück gegenüber der feststehenden Spitze, entsteht Gleitreibung an der Kontaktfläche. Schmierung, Erwärmung und Verschleiß müssen deshalb kontrolliert werden. Die Genauigkeit hängt von Kegelsitz, Spitzenzustand, Zentrierbohrung, Ausrichtung und Reitstockdruck ab.
Typische Anwendungen
- Starre Reitstockabstützung
- Dreh- und Schleifarbeiten
- Werkstücke mit feststehender Spitzenabstützung
- Besondere Bearbeitungsbedingungen
- Anwendungen mit gewöhnlicher oder H-Ausführung
Merkmale
Feste Zentrierspitze
Starre Abstützung ohne mitlaufende Lagerung
Für passende Dreh-, Schleif- und Sonderaufgaben
Gewöhnliche und H-Ausführungen
Verschiedene Morsekegel und Abmessungen
Technische Daten und Abmessungen
Prüfen Sie anhand von Zeichnung und Tabelle Kegelgröße, Abmessungen und die wichtigsten Belastungswerte.

| Bestellnummer | Modell | D (mm) | D1 (mm) | D2 (mm) | L (mm) |
|---|---|---|---|---|---|
| C141010 | MT1 | 12.065 | 12.2 | - | 80 |
| C141011 | MT2 | 17.78 | 18 | - | 100 |
| C141012 | MT3 | 23.825 | 24.1 | - | 125 |
| C141013 | MT4 | 31.267 | 31.6 | - | 160 |
| C141014 | MT5 | 44.399 | 44.7 | - | 200 |
| C141015 | MT6 | 63.348 | 63.8 | - | 270 |
| C141110 | MT1H | 12.065 | 12.2 | 8 | 80 |
| C141111 | MT2H | 17.78 | 18 | 8 | 100 |
| C141112 | MT3H | 23.825 | 24.1 | 12 | 125 |
| C141113 | MT4H | 31.267 | 31.6 | 15 | 160 |
| C141114 | MT5H | 44.399 | 44.7 | 18 | 200 |
| C141115 | MT6H | 63.348 | 63.8 | 24 | 270 |
Bildergalerie


Auswahlhinweise
Prüfen Sie Morsekegel, Werkstückmaße, Stützrichtung, Bearbeitungsverfahren und benötigte gewöhnliche oder H-Ausführung. Die feste Abstützung muss zu Maschine und Werkstück passen.
Wann eignet sich eine feste Zentrierspitze nicht?
Dauerhaft hohe Relativdrehzahlen sind ungeeignet, wenn der Kontakt nicht ausreichend geschmiert und überwacht werden kann: Gleitreibung erzeugt Wärme und beschleunigt den Verschleiß. Nicht mit unpassendem Kegel, beschädigter Spitze, außermittiger oder fehlerhafter Zentrierbohrung oder zu hohem Reitstockdruck einsetzen. Bei geringerer gewünschter Reibung oder häufigen Dreharbeiten mit höheren Drehzahlen kann eine passend ausgelegte mitlaufende Spitze geeigneter sein.
Häufige Fragen
Wofür wird eine feste Zentrierspitze verwendet?
Zur festen Werkstückabstützung am Reitstock, etwa beim Drehen, Schleifen oder Prüfen unter passenden Kontakt- und Schmierbedingungen.
Ist die Spitze mitlaufend oder feststehend?
Sie ist eine feste Spitze ohne eigene mitlaufende Lagerung. Einsatz und Schmierung müssen zur benötigten Abstützungsart passen.
Welche Maschinenaufnahme muss geprüft werden?
Prüfen Sie Reitstockaufnahme oder besondere Maschinenschnittstelle. Der Kegelschaft muss genau dazu passen.
Welche Stützbedingungen sind zu prüfen?
Bitte nennen Sie Zentrierbohrungsform, Werkstückgewicht, Länge und Stützlast. Diese Angaben bestimmen die Eignung für den Prozess.
Welche Drehzahl- und Schmierbedingungen sind zu berücksichtigen?
Relativdrehzahl am Kontakt, Schmierverfahren und Stützlast. Da am feststehenden Kontakt Gleitreibung entsteht, müssen Erwärmung und Verschleiß besonders beachtet werden.
Was unterscheidet sie von einer mitlaufenden Zentrierspitze?
Eine feste Spitze besitzt keine eigene Lagerung. Bei einer mitlaufenden Spitze dreht sich die gelagerte Laufspitze mit dem Werkstück, was die Relativbewegung am Kontakt verringert.
Was muss vor der Montage geprüft werden?
Prüfen Sie vor der Montage Maschinenaufnahme, Zentrierbohrung, Schmierung und Ausrichtung. Kontaktflächen müssen sauber und unbeschädigt sein.
Welche Angaben werden für ein Angebot benötigt?
Bitte senden Sie Maschinenaufnahme, Werkstückgewicht, Zentrierbohrungsmaße, Drehzahlbereich, Schmierbedingungen und Bearbeitungsverfahren.


