Vierwegeventile aus Kupferwerkstoff im Schwenkfutter bearbeiten

Von Kevin Qu

Vierwegeventile aus Kupferwerkstoff verbinden mehrere Anschlussrichtungen mit möglicherweise druckempfindlichen Flächen. Das Schwenkfutter kann die Winkelpositionierung übernehmen; Backenkontakt, Spannkraft, Werkzeugzugang und zulässige Oberflächenabdrücke sind gesondert zu prüfen. Maßgeblich ist die konkrete Werkstoffsorte.

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Das Video zeigt die Bearbeitung eines Vierwegeventils, dessen Werkstoff in der Ausgangsbeschreibung als Kupfer bezeichnet wird. Die genaue Legierung ist daraus nicht ersichtlich. Mehrere Anschlussrichtungen erfordern verschiedene Bearbeitungsstellungen; erneutes Einlegen für jede Richtung kann Rüstzeit und Lageabweichungen erhöhen.

Ein geeignetes Schwenkfutter bringt das eingespannt bleibende Teil in definierte Stellungen. Bei wiederkehrenden Gehäusen lässt sich dadurch der Ablauf vereinheitlichen.

Besondere Anforderungen bei Kupferwerkstoffen

Je nach Kupferwerkstoff und Zustand können die Spannflächen empfindlich gegen Druckstellen sein. Mehrere Öffnungen und sich kreuzende Kanäle begrenzen zusätzlich die nutzbaren Spann- und Auflageflächen.

Prüfen Sie:

Die Schwenkfunktion löst die Winkelpositionierung, ersetzt aber nicht die Auslegung der Werkstückspannung.

Beispiele von Ventilgehäusen und Rohrverbindern
Die Werkstückzeichnung legt Werkstoff, Spannflächen und Bearbeitungsbezüge fest.

Wie hilft ein Schwenkfutter bei Vierwegeventilen?

Das Gehäuse bleibt eingespannt und wird in definierte Bearbeitungsstellungen gebracht. Dadurch können manuelles Neuorientieren und Lageabweichungen zwischen Anschlüssen verringert werden.

Sind die Stellungen wiederholbar erreichbar und verriegelt, lassen sich mehrere Bearbeitungen in einem kontrollierten Ablauf ausführen, ohne das Werkstück dazwischen vollständig zu entnehmen.

Werkstück in mehreren Stellungen eines Schwenkfutters
Beispiel für das Schwenken des Werkstücks innerhalb derselben Aufspannung.

Mögliche Anwendungen

Das Verfahren kommt für wiederkehrende Geometrien mit eindeutigen Bezugsflächen und festgelegten Schwenkwinkeln infrage. Die Stückzahl sollte den Aufwand für Backen und Einrichtung rechtfertigen.

Bei stark schwankenden Rohlingen, Einzelreparaturen, großen asymmetrischen Gehäusen oder besonders empfindlichen Spannflächen kann eine eigene Vorrichtung oder andere Abstützung erforderlich sein.

Auswahlhinweise

Senden Sie Zeichnung, genaue Werkstoffsorte, Anschlussrichtungen, Schwenkwinkel, Dichtflächen, Toleranzen, zulässige Abdrücke, Stückzahl und Maschinenaufnahme. Kennzeichnen Sie dünne oder empfindliche Bereiche vor der Backenauslegung.

Winkelpositionierung und Werkstückhalt sind getrennt zu beurteilen. Backengeometrie, Kontaktwerkstoff und Bearbeitungsfolge bestimmen, ob sich das Gehäuse ohne unzulässige Abdrücke oder Bewegung spannen lässt.

Passende Spanntechnik

Passende Lösungen finden Sie in der KORRETTO- Schwenkfutter-Übersicht und Hydraulische automatische Schwenkfutter. Ein weiteres Beispiel bietet Schwenkfutter für Werkstücke mit mehreren Bearbeitungsrichtungen.

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Häufige Fragen

Was erschwert das Spannen solcher Vierwegeventile?

Mehrere Anschlussrichtungen und gegebenenfalls druckempfindliche Spannflächen. Winkelpositionierung, Kontaktfläche und Oberflächenschutz müssen zusammenpassen.

Was ist beim Spannen von Ventilen aus Kupferwerkstoff zu beachten?

Werkstoffsorte, Bezug, Kontaktfläche, Spannkraft, Oberflächenempfindlichkeit, Kraftrichtung und Freiräume an Anschlüssen und Dichtflächen.

Wie hilft das Schwenken bei der Vierwegeventilbearbeitung?

Das Werkstück erreicht definierte Stellungen innerhalb derselben Aufspannung. Dadurch können manuelle Neuorientierung und erneutes Einlegen entfallen.

Wann werden Sonderbacken oder eine Vorrichtung benötigt?

Bei ungleichmäßigen Konturen, empfindlichen Flächen oder Bearbeitungskräften, die Standardbacken nicht ausreichend abstützen können.

Welche Angaben benötigen wir für eine Empfehlung?

Hilfreich sind Zeichnung, genaue Werkstoffsorte, Anschlussrichtungen, Winkel, Toleranzen, zulässige Abdrücke, Stückzahl und Maschinenaufnahme.

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