Ventile und T-Stücke im Schwenkfutter bearbeiten

An Ventilen und T-Stücken werden Bohrungen, Flächen und Anschlüsse häufig aus mehreren Richtungen bearbeitet. Ein Schwenkfutter kann wiederholtes Umspannen reduzieren. Zeichnung, Bezug und Maschinenaufnahme bestimmen die konkrete Ausführung.

Was zeigt dieses Anwendungsbeispiel?

Die Winkelbeziehung zwischen den Bearbeitungen muss erhalten bleiben. Backen und Auflagen müssen das Gehäuse halten, ohne den Werkzeugzugang zu blockieren. Die tatsächliche Kontur ist wichtiger als ein Nenndurchmesser allein.

Die Ausführung muss anhand von Werkstückzeichnung, Maschinenaufnahme und Bearbeitungskräften bestätigt werden. Winkelgenauigkeit, Verriegelungssteifigkeit und wiederholbare Anlage wirken zusammen.

Prüfpunkte für die Aufspannung

T-Stück mit drei Anschlussrichtungen
Beispiel eines T-Stücks. Bezug, Backenanlage und Werkzeugzugang müssen zu allen Bearbeitungsstellungen passen.

Wann kommt ein Schwenkfutter infrage?

An automatisches Schwenkfutter kommt besonders bei mehreren Bearbeitungsrichtungen infrage, etwa an Ventilen, T-, Winkel- und Kreuzstücken. Es kann wiederholtes manuelles Umspannen verringern. Die erreichbare Genauigkeit ist am konkreten Prozess zu prüfen.

Schwenkfutter AC mit gegenüberliegenden Backen
Beispiel eines AC-Schwenkfutters. Baugröße und Backen sind für das jeweilige Werkstück auszulegen.

Angaben zur Anwendungsprüfung

Hilfreich sind Zeichnung, Werkstoff, Spannfläche, Winkelstellungen, Bearbeitungsfolge, Maschinenmodell, Spindelaufnahme, Versorgung und Stückzahl. Damit lässt sich prüfen, ob ein Standard- Schwenkfutter-Übersicht, ein hydraulisches Sonderfutter oder eine andere Vorrichtung geeignet ist.

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Häufige Fragen

Wann sollte ein Schwenkfutter geprüft werden?

Wenn mehrere Winkelstellungen benötigt werden und wiederholtes Umspannen zusätzliche Rüstzeit oder Lageabweichungen verursachen würde.

Was ist vor der Auswahl zu prüfen?

Zeichnung, Winkelstellungen, Spannbezug, Spindelaufnahme, Betätigung, Bearbeitungskräfte und Werkzeugfreiraum.

Garantiert ein Schwenkfutter die gewünschte Genauigkeit?

Nein. Winkelpositionierung, Verriegelung und wiederholbare Werkstückanlage müssen mit den tatsächlichen Backen und Maschinenbedingungen geprüft werden.

Welche Produktseite hilft beim Einstieg?

Die KORRETTO-Schwenkfutterübersicht. Anschließend lässt sich die Eignung einer Standardbauart oder angepassten Vorrichtung prüfen.

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