Kegelparameter umrechnen
Das Kegelverhältnis 1:N bezieht sich hier auf die Durchmesserdifferenz: (großer Durchmesser − kleiner Durchmesser) : Kegellänge = 1 : N.
Kegelmaße umrechnen und Kraftübersetzung abschätzen
Kegelwinkel, halben Kegelwinkel und Kegelverhältnis 1:N umrechnen und die Kraftübersetzung abschätzen
Rechnen Sie die üblichen Kegelparameter um: Kegelwinkel, halber Kegelwinkel, Kegelverhältnis 1:N, großer und kleiner Durchmesser sowie Kegellänge. Mit Zugstangenkraft und Reibungskoeffizient können Sie außerdem die Kraftübersetzung und Radialkraft von Spanndornen, Spannzangen, Kegelhülsen und Zugmechanismen abschätzen. Die Ergebnisse dienen der Vorauswahl und technischen Abstimmung. Sie sind keine freigegebenen Werte für Produktion oder Betriebssicherheit.
Dezimalzahlen können Sie mit Komma oder Punkt eingeben. Bitte verwenden Sie keine Tausendertrennzeichen.
Das Kegelverhältnis 1:N bezieht sich hier auf die Durchmesserdifferenz: (großer Durchmesser − kleiner Durchmesser) : Kegellänge = 1 : N.
| Kegelverhältnis 1:N | Kegelwinkel | Halber Kegelwinkel | Durchmesseränderung je 100 mm | Theoretische Übersetzung | Hinweis |
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Die Berechnung verwendet die Durchmesserdifferenz D − d, N = L / (D − d) und den Kegelwinkel = 2 × atan((D − d) / (2 × L)). Ungültige Eingaben werden nicht weiterberechnet.
Das Kegelverhältnis 1:N ist hier als (großer Durchmesser − kleiner Durchmesser) : Kegellänge = 1 : N definiert. Daraus folgt: halber Kegelwinkel = atan(1 / (2N)).
Die theoretische Kraftübersetzung beträgt 1 / tan(halber Kegelwinkel). Das vereinfachte Keilmodell mit Reibung verwendet 1 / tan(halber Kegelwinkel + Reibungswinkel). Dabei ist der Reibungswinkel = atan(μ).
Ist der halbe Kegelwinkel kleiner als der Reibungswinkel oder liegt er nahe daran, kann der Mechanismus selbsthemmend werden oder sich schwer lösen. Auch Kontaktfläche, Schmierung, Werkstoffelastizität, Hülsenschlitze, Fertigungsgenauigkeit und Rückstellmechanismus beeinflussen das Verhalten.
Der Kegelwinkel wird zwischen den beiden Mantellinien gemessen. Der halbe Kegelwinkel liegt zwischen einer Mantellinie und der Mittelachse. Der Kegelwinkel ist doppelt so groß wie der halbe Kegelwinkel.
Hier gilt: (großer Durchmesser − kleiner Durchmesser) : Kegellänge = 1 : N. Bei 1:10 ändert sich der Durchmesser beispielsweise um 1 mm auf 10 mm Kegellänge.
Bei dieser Definition beträgt der halbe Kegelwinkel etwa 2,862° und der Kegelwinkel etwa 5,725°. Für die endgültige Auslegung müssen auch Kontakt, Reibung und Lösbarkeit geprüft werden.
Im theoretischen Modell ja. Ein kleinerer Kegelwinkel erhöht aber auch das Risiko der Selbsthemmung, erschwert unter Umständen das Lösen und macht die Funktion empfindlicher gegenüber Fertigungsabweichungen.
Ein Teil der axialen Zugkraft wird zur Überwindung der Reibung benötigt. Die Reibung verändert zudem die Kraftrichtung an der Kegelfläche. Mit steigender Reibung sinkt die berechnete Kraftübersetzung, und das Lösen kann schwieriger werden.
Selbsthemmung kann auftreten, wenn der halbe Kegelwinkel kleiner als der Reibungswinkel ist oder nahe daran liegt. Prüfen Sie bei Spanndornen, Spannzangen und Kegelhülsen die Schmierung und die zuverlässige Rückstellung.
Nein. Er erhöht die Kraftübersetzung, kann aber auch Selbsthemmung und eine höhere Empfindlichkeit gegenüber Fertigungsabweichungen verursachen. Bei dünnwandigen Werkstücken müssen zusätzlich Flächenpressung und Verformung begrenzt werden.
Nein. Das Ergebnis basiert auf der Geometrie und einem vereinfachten Keilmodell. Es dient der Vorauswahl und technischen Abstimmung. Die tatsächliche Kraft muss durch eine detaillierte Auslegung und Spannversuche überprüft werden.
Bei dünnwandigen Teilen, hohen Drehzahlen, hohen Schnittkräften, besonderen Kegelhülsen, Spanndornen oder hohen Anforderungen an das zuverlässige Lösen.