Besondere Spannaufgaben zuerst
Lange Ölfeldrohre, Verbindungsmuffen, Rohlinge mit Formschräge, lange Wellen mit Zentrierspitzen-Abstützung, Stirnanlage und kurze Wellen werden gesondert berücksichtigt.
Passende Spannmittel für Ihre Bearbeitung finden
Diese Auswahlhilfe schlägt anhand von Werkstückform, Spannbezug, Bearbeitung, Betätigung, Spannart, Maschine, Genauigkeit und Oberflächenschutz passende Produktarten vor. Dazu gehören Futter für die Bearbeitung von Ölfeldrohren, hydraulische Dreibackenfutter ohne Durchgang, Kugelhebel-Niederzugfutter, ausgleichende Futter, Rubber-Flex-Spannfutter, Membranspannfutter, Indexierfutter und Schraubstöcke. Prüfen Sie die endgültige Auswahl anhand von Zeichnung, Maschinenaufnahme, Schnittbelastung und Spannversuch.
Wählen Sie die Angaben, die Ihrem Werkstück und Ihrer Maschine am nächsten kommen. Die Bearbeitung langer Ölfeldrohre und kurzer Verbindungsmuffen wird getrennt bewertet, da beide unterschiedliche Spannaufgaben stellen.
Die Produktvorschläge passen sich unmittelbar an Ihre Auswahl an.
Besondere Spannaufgaben zuerst
Lange Ölfeldrohre, Verbindungsmuffen, Rohlinge mit Formschräge, lange Wellen mit Zentrierspitzen-Abstützung, Stirnanlage und kurze Wellen werden gesondert berücksichtigt.
Betätigung und Maschine berücksichtigen
Manuelle, hydraulische oder pneumatische Betätigung sowie Drehmaschine, Schleifmaschine oder Bearbeitungszentrum beeinflussen die Reihenfolge der Vorschläge.
Technische Grenzen prüfen
Die Vorschläge sind vorläufig. Zeichnungen, Toleranzen, Maschinenaufnahme, Spannlänge, Luft- oder Hydraulikdruck und Spannversuche müssen weiterhin geprüft werden.
| Angabe | Einfluss auf die Auswahl | Worauf Sie achten sollten |
|---|---|---|
| Werkstückform | Unterscheidet Rundmaterial, lange Rohre, Verbindungsmuffen, Rohlinge mit Formschräge, kurze und lange Wellen sowie Werkstücke mit Stirnanlage. | Lange Ölfeldrohre und Verbindungsmuffen werden getrennt bewertet. |
| Betätigungsart | Beeinflusst die Reihenfolge von Handspannfuttern, hydraulischen und pneumatischen Futtern sowie Spannzangenfuttern. | Prüfen Sie tatsächlichen Luft- oder Hydraulikdruck, Hub und Aufnahme. |
| Bevorzugte Spannart | Unterscheidet Backenspannung, Spannzangen, Innenspannung, Niederzug und Indexierspannung. | Die bevorzugte Spannart muss anhand der Zeichnung auf Eignung geprüft werden. |
| Maschinenart | Berücksichtigt die besonderen Anforderungen von Fräsmaschinen und Bearbeitungszentren mit drei, vier oder fünf Achsen. | Prüfen Sie bei Bearbeitungszentren Bauhöhe, Werkzeugzugang, Steifigkeit und Wiederholgenauigkeit. |
Entscheidend sind Werkstückform, Spannbezug, Bearbeitung, Stückzahl, Genauigkeit, Wanddicke und Oberflächenschutz. Hinzu kommen Maschinenspindel, Zugstange, Zylinder und die verfügbare Druckluft- oder Hydraulikversorgung.
Nein. Sie liefert nur erste Vorschläge. Die endgültige Auswahl muss anhand von Zeichnung, Maschinenaufnahme, Schnittbelastung, Drehzahlgrenze, Spannlänge und Spannversuch geprüft werden.
Nicht immer. Dreibackenfutter werden häufig zur Außenspannung eingesetzt. Bei kleinen Durchmessern, hohen Rundlaufanforderungen oder empfindlichen Oberflächen können Spannzangen, Rubber-Flex-Spannzangen oder weiche Backen geeigneter sein.
Bei dünnwandigen Teilen soll die lokale Verformung möglichst gering bleiben. Vergleichen Sie Membranspannfutter, Rubber-Flex-Spannzangen, Spanndorne, Spannzangenfutter und weiche Backen. Prüfen Sie die Eignung durch Spannversuche.
Ist die Bohrung der Bezug für die Bearbeitung von Außenkontur oder Stirnfläche, kann ein Spanndorn das Werkstück an der Bohrung ausrichten und spannen. Bohrungsmaß, Wanddicke und Spannlänge müssen dazu passen.
Weiche Backen können die Kontaktfläche an eine bekannte Werkstückkontur anpassen. Rubber-Flex-Spannzangen kommen unter anderem bei möglichst umlaufender Anlage, empfindlichen Oberflächen und häufigem Wechsel infrage. Ein Spannversuch bleibt erforderlich.
Ventilkörper und andere Werkstücke mit mehreren Bearbeitungsseiten benötigen oft mehrere Winkelpositionen in einer Aufspannung. Ein Indexierfutter kann wiederholtes Umspannen, Bezugswechsel und Rüstaufwand verringern.
Senden Sie Zeichnungen oder Fotos, Außendurchmesser, Bohrung, Länge, Wanddicke und Spannstelle sowie Angaben zu Bearbeitung, Genauigkeit, Oberfläche, Maschinenmodell, Spindelaufnahme, Zugstange und gewünschter Taktzeit.