KORRETTO · Zentrierspitzen
Mitlaufende Schwerlast-Zentrierspitze (10–15 t)
Diese mitlaufenden Schwerlastspitzen sind für sehr schwere Werkstücke und große Wellen vorgesehen. Die Baureihe 10–15 t kommt infrage, wenn die Belastbarkeit gewöhnlicher Schwerlastspitzen nicht ausreicht und die Maschine für den Aufbau geeignet ist.
Senden Sie Maschinentyp, Werkstückgewicht, Wellendurchmesser, Stützlast, benötigte Bauform und Zentrierbohrung. Damit prüfen wir die passende Ausführung.

Produktübersicht
Die KORRETTO Baureihe 10–15 t ist für sehr schwere Werkstücke und große Wellen ausgelegt. Sie wird gewählt, wenn die erforderliche Stützlast über dem Bereich gewöhnlicher Schwerlastspitzen liegt.
So funktioniert eine mitlaufende Zentrierspitze für sehr hohe Lasten
Die maschinenseitige Kegelaufnahme oder vorgesehene Befestigung trägt den feststehenden Grundkörper. Eine große Lagerung ermöglicht das Mitdrehen der Laufspindel. Reitstockdruck und Bearbeitungsreaktionen der Welle werden über die Zentrierbohrung in Spindel und Lager übertragen. Bei einer Anwendung im Bereich 10–15 t muss der gesamte Kraftweg geprüft werden: Maschine und Reitstock, Zentrierbohrung, Axialkraft, radiale Schnittlast, Auswuchtung und Drehzahl.
Typische Anwendungen
- Sehr schwere Werkstückabstützung in der Baureihe 10–15 t
- Drehen großer Wellen
- Bearbeitung auf schweren Drehmaschinen
- Große Werkstücke mit sehr hoher mitlaufender Stützlast
- Anwendungen mit MK6-, HS80- oder HS100-Ausführung
Merkmale
Mitlaufende Spitzenbauform für sehr hohe Lasten
Baureihe für entsprechende Belastungen im Bereich 10–15 t
Für große und sehr schwere Werkstücke
Bauformen A und B gemäß Parametertabelle
Für Lasten oberhalb gewöhnlicher Schwerlastbaureihen
Technische Daten und Abmessungen
Prüfen Sie anhand von Zeichnung und Tabelle Kegelgröße, Abmessungen und die wichtigsten Belastungswerte.

| Bestellnummer | Modell | Bauform | D (mm) | D1 (mm) | D2 (mm) | L1 (mm) | L1 (Zoll) | L2 (mm) | L (mm) | Max. Drehzahl (U/min) | Genauigkeit (mm) | Werkstückgewicht (kg) | Nettogewicht (kg) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| C111010 | MT6 | A | 63.348 | 160 | 80 | 225 | — | 82 | 453 | 1000 | 0.01 | 10000 | 25 |
| C111110 | HS80 | B | 80 | 170 | 100 | 298 | — | 98 | 488 | 650 | 0.01 | 10000 | 35 |
| C111210 | HS100 | A | 100 | 198 | 110 | 258.5 | — | 101.5 | 508.5 | 500 | 0.01 | 15000 | 48.3 |
Bildergalerie


Auswahlhinweise
Prüfen Sie Maschinentyp, Werkstückgewicht, Wellendurchmesser, Stützlast, Bauform und Zentrierbohrung. Diese Baureihe kommt infrage, wenn gewöhnliche Schwerlastspitzen nicht ausreichen.
Wann eignet sich diese Baureihe nicht?
Wählen Sie die Spitze nicht allein nach Werkstückgewicht. Nicht geeignet ist ein Aufbau, bei dem Reitstock, Kegelaufnahme, Ausdrückeinrichtung oder Maschine die Gesamtlast nicht aufnehmen können oder Zentrierbohrung und Kontaktform dafür nicht ausgelegt sind. Die Klasse 10–15 t garantiert keine Eignung für hohe Drehzahlen oder Präzisionsschleifen. Prüfen Sie tatsächliche Drehzahl, Schnittkräfte, Wärmeausdehnung, Auswuchtung und Grenzwerte des Maschinenherstellers.
Häufige Fragen
Wofür wird eine mitlaufende Zentrierspitze für sehr hohe Lasten verwendet?
Zur Reitstockabstützung sehr schwerer Werkstücke und langer Wellen, deren Stützlast über dem gewöhnlichen schweren Einsatzbereich liegt.
Ist die Spitze mitlaufend oder feststehend?
Sie ist mitlaufend. Die Laufspitze dreht sich mit dem Werkstück und ist für sehr hohe Stützlasten vorgesehen.
Welche Maschinenaufnahme muss geprüft werden?
Prüfen Sie Reitstockaufnahme oder besondere Maschinenschnittstelle. Die Schwerlastspitze muss genau zur Maschine passen.
Welche Werkstückgewichte und Stützbedingungen sind zu prüfen?
Bitte nennen Sie Werkstückgewicht, Wellenlänge, Zentrierbohrungsmaße und Stützlast. Daraus ergibt sich, ob die Baureihe 10–15 t geeignet ist.
Welche Drehzahl und Belastung sind zu berücksichtigen?
Bitte nennen Sie Betriebsdrehzahl, Reitstock-Stützlast und radiale Belastung. Maßgeblich ist der tatsächliche Lastzustand, nicht allein der Werkstückdurchmesser.
Was unterscheidet sie von anderen schweren mitlaufenden Spitzen?
Sie ist für noch höhere Stützlasten und größere Werkstücke ausgelegt. Die Wahl ist sinnvoll, wenn Maschine, Werkstück und tatsächliche Belastung diese Klasse erfordern.
Was muss vor der Montage geprüft werden?
Prüfen Sie vor der Montage Maschinenaufnahme, Zentrierbohrung, Ausrichtung und Betriebsdrehzahl. Kontaktflächen müssen sauber sein und zueinander passen.
Welche Angaben werden für ein Angebot benötigt?
Bitte senden Sie Maschinenaufnahme, Werkstückgewicht, Stützlast, Wellenlänge, Zentrierbohrungsmaße, Drehzahlbereich und Bearbeitungsverfahren.

